DEVK Gebäudeversicherung Tarif 2018 im Vergleich zum neuen Tarif 2026

22. April 2026
Jochen Verbeet
DEVK Gebäudeversicherung Tarif 2018 vs. 2026 im Vergleich - Blogbild

Der DEVK Gebäudeversicherungstarif mit Stand 2018 war zum Zeitpunkt seiner Einführung ein solides, marktfähiges Produkt. Wer damals abgeschlossen hat, hat nicht schlecht abgeschlossen. Die Bedingungen decken Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel auf einem Niveau ab, das auch heute noch trägt. Mit der Elementardeckung lassen sich Starkregen, Rückstau und weitere Naturgefahren sauber einschließen.

Trotzdem lohnt ein genauer Blick auf den neuen Tarif 2026. Die Unterschiede sind im Detail, nicht in der Grundausrichtung. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt oder seit 2018 installiert hat, eine Wallbox am Haus nutzt oder in einer Lage mit Starkregenrisiko wohnt, profitiert konkret. Wer ein einfaches, gut gepflegtes Haus ohne diese Zusatzrisiken versichert, findet dagegen auch im 2018er Tarif weiterhin einen tragfähigen Schutz.

Dieser Artikel arbeitet die Unterschiede präzise heraus, benennt auch die Stellen, an denen der alte Tarif gleichwertig oder im Detail sogar stärker ist, und hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob eine Umstellung für Ihre Situation sinnvoll ist.


So erkennen Sie, ob Sie einen DEVK-Tarif aus der 2018er-Generation haben

Die 2018er-Tarifgeneration wurde von der DEVK zwischen etwa 2018 und 2025 abgeschlossen. Die genaue Tariflaufzeit hängt vom Abschlussdatum und von späteren Vertragsanpassungen ab. Typische Merkmale:

  • Auf dem Versicherungsschein wird auf die Versicherungsbedingungen VGB 2018 – Wohnfläche verwiesen
  • Die Tarifstufen heißen Aktiv, Komfort oder Premium
  • Berechnungsgrundlage ist die Wohnfläche, nicht mehr der gleitende Neuwert mit Baupreisindex
  • Die Zusatzbedingungen für Photovoltaikanlagen werden als BPV 2018 geführt

Der neue Tarif 2026 hat die unterste Stufe umbenannt. Die neuen Stufen heißen Basis, Komfort und Premium, und in der Produktbeschreibung finden Sie den Vermerk "41025/02/2026" oder den Hinweis auf den Stand 01.04.2026.

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Ergebnisoffen und schriftlich.

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Leistungsvergleich 2018 vs. 2026 im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Leistungsbausteine im direkten Vergleich der jeweiligen Premium-Variante. Sie ist der schnellste Weg, um zu sehen, wo sich wirklich etwas verändert hat.

LeistungsbausteinTarif 2018 (Premium)Tarif 2026 (Premium)
Photovoltaik- und Solarthermieanlagennur gegen Mehrbeitrag versicherbarserienmäßig als Gebäudezubehör
Wärmepumpen, Speicher, Hybridanlagennur gegen Mehrbeitrag versicherbarserienmäßig als Gebäudezubehör
Wallbox/Ladestation5.000 € (subsidiär zur Kfz-Versicherung)100.000 €
Starkregen-Eindringwegnur Kellerschächte, Kelleraußentürenzusätzlich Balkone, Loggien, Dachterrassen
Grob fahrlässige Herbeiführung5.000 € (Komfort und Premium)unbegrenzt (Komfort und Premium)
Nebengebäude auf dem Grundstück30.000 €50.000 €, Erhöhung möglich
Mutwillige Beschädigung nach Einbruch5.000 €50.000 €
Sachverständigenkostenab 40.000 € Schadenab 20.000 € Schaden
Sengschädenunbegrenzt versichertunbegrenzt versichert
Verlust von Gas, Öl, Wasserunbegrenzt versichertunbegrenzt versichert
Pools, Gartenteichenicht enthalten40.000 €
Energieberatung, baubiologische Stoffe, psychologische Betreuungnicht enthaltenje 500 bis 1.000 €

Die Tabelle macht zwei Dinge deutlich. Erstens gibt es klare Felder, auf denen der neue Tarif 2026 substantiell besser aufgestellt ist. Zweitens gibt es einzelne Positionen, an denen der 2018er Premium-Schutz im Detail sogar stärker bleibt. Dazu gleich mehr.

Eine umfangreiche Leistungsübersicht des neuen Tarifs inklusive aller Bausteine und Tarifstufen finden Sie hier: Überblicksartikel zur DEVK Gebäudeversicherung 2026.

Und in diesem Artikel stellen wir die Vertragsvariante 2018 dem neuen Tarif gegenüber:
DEVK Tarif 2013 vs. 2026 im Vergleich.

Senden Sie uns gerne Ihre Vertragsnummer, wir prüfen und erstellen Ihnen eine schriftliche Gegenüberstellung.

Für wen lohnt sich die Umstellung klar

Auf Basis der Leistungsunterschiede gibt es drei Fallprofile, bei denen der Wechsel vom 2018er auf den 2026er Tarif fachlich eindeutig sinnvoll ist.

Fallprofil 1: Eigentümer mit nachgerüsteter Photovoltaik oder Wärmepumpe. Wenn die Anlage nach Abschluss des 2018er Tarifs installiert und nicht separat in die Versicherung einbezogen wurde, liegt aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Deckungslücke vor. Der 2026er Tarif schließt diese Lücke serienmäßig.

Fallprofil 2: Eigentümer mit Wallbox oder geplanter Installation. Der Sprung von 5.000 Euro auf bis zu 100.000 Euro ist substanziell und rechtfertigt die Umstellung oft allein.

Fallprofil 3: Eigentümer in Lagen mit Starkregenrisiko, mit Dachterrasse, Loggia oder Stadtbalkonen über Wohnräumen. Die Erweiterung der versicherten Eindringwege im Elementarschutz adressiert genau diese Risikokonstellation.

Darüber hinaus profitieren alle Eigentümer, die sich seit Vertragsabschluss in Richtung modernerer Gebäudetechnik entwickelt haben. Je mehr Smart-Home-Komponenten, regenerative Energieanlagen und Außenanlagen auf dem Grundstück vorhanden sind, desto näher liegt die Umstellung.

Was bei der Umstellung zu beachten ist

Bei der Umstellung auf den neuen Tarif gelten einige sachliche Punkte, die im Vorfeld geklärt werden sollten.

Beitragsentwicklung: Der neue Beitrag wird auf Basis der aktuellen Tarifierung neu berechnet. Die Höhe ist individuell abhängig von Gebäude, Lage und gewähltem Deckungsumfang.

Wartezeit bei Elementarschäden: Die Wartezeit bei erstmaligem Einschluss der Elementardeckung kann bei einem Tarifwechsel neu zu laufen beginnen, sofern sich der Deckungsumfang verändert. Wer Elementar bereits seit Jahren mitversichert hat, sollte diesen Punkt gezielt prüfen lassen.

Vorversicherungszeiten: Die im Altvertrag angesammelten Vorversicherungsjahre bleiben im selben Haus bei der DEVK grundsätzlich erhalten.

Individuelle Einbindung bestehender Zusatzbausteine: Wer im 2018er Tarif Photovoltaik oder Smart-Home-Anlagen gegen Mehrbeitrag eingeschlossen hat, sollte diese Konstellation im Rahmen des Wechsels neu bewerten. In den meisten Fällen wird der Zusatzbaustein im neuen Tarif obsolet, weil die Leistung bereits im Grundumfang enthalten ist.

Wie die Umstellung über unser Büro abläuft

Unser Prozess ist darauf ausgelegt, Ihnen die Arbeit abzunehmen und die Entscheidung auf einer belastbaren Datengrundlage zu treffen.

  1. Sie senden uns Ihre Vertragsnummer zu.
  2. Wir prüfen, welcher Tarifstand konkret vorliegt, und erstellen eine individuelle Gegenüberstellung zum Tarif 2026.
  3. Sie erhalten eine schriftliche Empfehlung mit klarer Aussage, ob und in welcher Tarifstufe eine Umstellung für Ihre Situation sinnvoll ist.
  4. Bei einer Umstellung übernehmen wir die Antragsstellung, die Anbindung bestehender Zusatzbausteine und die lückenlose Überleitung.

Die Beratung ist ergebnisoffen. Wenn der 2018er Tarif für Ihr konkretes Gebäude weiterhin die bessere Lösung ist, sagen wir das.

Eine umfangreiche Leistungsübersicht des neuen Tarifs inklusive aller Bausteine und Tarifstufen finden Sie hier: Überblicksartikel zur DEVK Gebäudeversicherung 2026.

Fragen zum Tarifwechsel?
Wir beraten bundesweit per Telefon, Video oder vor Ort an unserem Standort in Heinsberg.

Häufige Fragen zum DEVK-Tarifwechsel 2018 auf 2026

Wird der Beitrag bei der Umstellung teurer? Das ist pauschal nicht beantwortbar. Der neue Tarif wird individuell kalkuliert und kann höher, niedriger oder ähnlich ausfallen. Vor einer Umstellung erhalten Sie von uns eine konkrete Beitragsauskunft.

Wie unterscheiden sich die Elementarschaden-Regelungen konkret? Der 2018er Tarif deckt Schäden durch Starkregen, der über Kellerschächte oder Kelleraußentüren eindringt, mit 10.000 Euro ab. Der 2026er Tarif erweitert diese Deckung um Starkregen, der über Balkone, Loggien und Dachterrassen eindringt. Zusätzlich sind im neuen Tarif eine Gefahrenberatung und Mehrkosten für Präventionsmaßnahmen nach einem Elementarschaden neu enthalten.

Was passiert bei Photovoltaikanlagen? Im Tarif 2018 war Photovoltaik nur gegen separaten Mehrbeitrag versicherbar. Im Tarif 2026 ist sie serienmäßig als Gebäudezubehör mitversichert, einschließlich Speicher und Außeneinheiten. Wer eine Anlage nachgerüstet und nicht aktiv nachgemeldet hat, hat im 2018er Vertrag in der Regel eine Deckungslücke. Die Umstellung schließt diese.

Kann ich den Tarif 2018 behalten, wenn er für mich günstiger ist? Ja. Der Bestandsvertrag läuft weiter, solange Sie ihn nicht aktiv umstellen oder kündigen. Eine Umstellung auf den neuen Tarif ist freiwillig und setzt einen entsprechenden Änderungsantrag voraus.

Wie lange dauert eine Umstellung? Die eigentliche Vertragsänderung ist in der Regel innerhalb von ein paar Tagen in Verbindung mit einem kurzen Telefonat umgesetzt. Inklusive Prüfung, Beratung und Rückfragen rechnen wir mit einem Zeitraum von ein bis drei Tagen vom Versand des Versicherungsscheins bis zum neuen Versicherungsschein.

Bleibt die Vorversicherungszeit erhalten? Ja. Die im Altvertrag angesammelten Vorversicherungsjahre bleiben bei einer Umstellung innerhalb der DEVK am selben Objekt grundsätzlich erhalten.

Gilt die neue Wallbox-Deckung automatisch für meine bestehende Installation? Ja. Sobald Sie auf den Tarif 2026 umgestellt haben, ist die Wallbox im Rahmen der gewählten Tarifstufe als Gebäudezubehör mitversichert.

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