Versicherungen

Leistungen der Rechtsschutzversicherung im Überblick:

  • Anwaltskosten
  • Kosten für Gerichtsverfahren
  • Kosten für Zeugen, Gutachter und Sachverständige
  • Erstattungspflichtige Kosten der Gegenseite
  • Anfallende Übersetzungskosten bei Streitigkeiten im Ausland
  • Bei Strafangelegenheiten die Stellung einer Kaution

Die Rechtsschutzversicherung

"Ich streite mich doch nicht!"

So, oder ähnlich klingen häufig Argumente, die gegen den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sprechen. Ob dies der richtige Ansatz ist, klären wir in diesem Artikel.

Um auch gleich direkt an dieser Stelle wieder etwas an Fahrt zu verlieren, wollen wir zunächst gemeinsam knapp das Argument der Überschrift dieses Artikels entkräften.
Eine Rechtsschutzversicherung brauchen wir nicht nur dann, wenn wir uns “streiten”, sondern häufig und vor allem dann, wenn es die anderen tun.

In vielen Fällen kann es dazu kommen, dass wir Hilfe von einem Anwalt benötigen. Dies kann im Straßenverkehr, im beruflichen Bereich und im privaten Bereich geschehen. Allein durch die Tatsache, dass wir am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, kann es zu Meinungsverschiedenheiten oder zu einem ernsten Streit kommen. Schneller als uns lieb ist, stehen wir der anderen Partei dann im Gerichtssaal gegenüber.

Um uns gegen diese unüberschaubaren Kosten zu schützen, macht der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung Sinn. Alleine das Honorar eines Anwalts kann je nach Komplexität des Falls beachtliche Höhen erzielen. Hiermit ist es jedoch noch lange nicht getan, denn hinzu kommen noch Kosten für Gericht bzw. Verhandlung, Gutachter, Zeugen und Sachverständige.

Mit einer Rechtsschutzversicherung schützen wir uns also vor den finanziellen Folgen eines Rechtsstreit und so ist alleine der Abschluss einer solchen Versicherung sehr häufig beruhigend und erleichternd, da wir die Gewissheit haben, dass im Fall der Fälle jemand an unserer Seite ist und wir uns über die Kosten keine Gedanken machen müssen.

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Übersicht über die verschiedenen Bausteine einer Rechtsschutzversicherung:

Privatrechtsschutz

Verträge schließen wir alle ständig und überall ab. Sei es im eher kleinen Rahmen an der Supermarktkasse oder beim Mobilfunkanbieter, hinzu größeren Summen im Möbelhaus, beim Reiseveranstalter oder dem Autohaus. Schneller als wir uns wünschen kommt es zu Unstimmigkeiten und schon sind wir mittendrin. Viele Dinge lassen sich zwar sicherlich auf dem “kleinen Dienstweg” klären, manchmal ist der Weg vor Gericht jedoch nicht abwendbar.

Verkehrsrechtsschutz

Der Verkehrsrechtsschutz ist sicherlich eine der am häufigsten genutzten Varianten der Rechtsschutzversicherung. Ganz vorne mit dabei sind da die Unfälle, bei denen nicht eindeutig klar ist, wer nun der Verursacher ist bzw. wer denn Schuld hat. Schnell sind wir auch hier bei einem Rechtsstreit. Gut, wenn dann nicht bloß der Unfallgegner eine Rechtsschutzversicherung hat, sondern auch wir auf verlässliche anwaltliche Hilfe zurückgreifen können und diese von der Versicherung bezahlt wird.

Übrigens: Häufig wird der Verkehrsrechtsschutz alleine auf die Fahrten mit PKW und Co. beschränkt. Im besten Falle haben wir jedoch einen allgemeinen Verkehrsrechtsschutz, der uns in sämtlichen Lagen des Verkehrsbereichs schützt. Also auch als Fußgänger, Radfahrer, bei Bahn- und Busfahrten, eben im allgemeinen Verkehrsbereich.

Berufsrechtsschutz

Schneller als uns lieb ist gibt es Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber. Sei es der Lohn bzw. die Gehaltszahlung, Kündigungen, Abmahnungen, oder das Arbeitszeugnis mit dem wir nicht einverstanden sind. Gut, wenn wir den Arbeitsrechtsschutz mitversichert haben und die durch Rechtsstreitigkeiten entstehenden Kosten mitversichert sind.
Vorsicht ist auch dann geboten, wenn wir in einer Gewerkschaft oder auch im Betriebsrat tätig bzw. organisiert sind. Gewerkschaften und Betriebsräte können sicherlich hilfreich und sinnvoll sein. Dennoch sind viele Gewerkschaften vor allem im Bereich des beruflichen Rechts ausschließlich beratend tätig. Das bedeutet: Wir erhalten zwar Hilfe in Form von Beratung, ein aktives Handeln bzw. Vorgehen gegen den Missstand findet jedoch nicht statt.

Wohnrechtsschutz / Mietrechtsschutz

Auch bei diesem Baustein sind die Möglichkeiten wieder vielfältig. Unterscheiden müssen wir hierbei zwischen Mieter und Eigentümer.

 

Denkbare Fälle als Mieter

  • Kündigung der angemieteten Wohnung
  • Unstimmigkeiten bei der Nebenkostenabrechnung
  • Ungerechtfertigte Einbehaltung der Mietkaution
  • Mieterhöhungen
  • Allgemeine Streitigkeiten mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung

Denkbare Fälle als Eigentümer

  • Streitigkeiten mit Nachbarn
  • Generelles zum Verwaltungsrecht: Also zum Beispiel Streitigkeiten mit Behörden zu Gebühren wie bspw. der Grundsteuer
  • Unstimmigkeiten beim Ablauf mit der Hausverwaltung
  • Streit mit der Eigentümergemeinschaft

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