
Wer ein Elektroauto zuhause lädt, hängt an der Wallbox. Fällt sie aus oder wird sie beschädigt, kostet das nicht nur die Reparatur, sondern auch Zeit und teureren Strom an öffentlichen Säulen. Viele Besitzer fragen sich, ob die Ladestation über die Kfz-Versicherung, die Hausrat- oder die Gebäudeversicherung läuft. Bei der DEVK ist die Antwort im Tarif 2026 klar: Die Wallbox gehört in die Gebäudeversicherung. Dieser Beitrag zeigt, was dort versichert ist und wann ein Zusatzbaustein sinnvoll ist.
Kurz vorweg: Wir sind eine DEVK-Agentur mit Büro in Heinsberg und betreuen Kunden in ganz Deutschland digital. Betreuung und Beratung übernehmen wir gern, wenn Sie bei uns abschließen möchten. Haben Sie bei der DEVK keinen persönlichen Betreuer, sind Sie bei uns ebenfalls richtig. Geht es um eine allgemeine Frage oder einen Schaden zu einem Vertrag, der von einer anderen Agentur betreut wird, kommen Sie über die DEVK-Servicenummer 0800 4757757 schneller ans Ziel.
Ja. Die DEVK nennt Ladestationen und Wallboxen im Tarif 2026 ausdrücklich als Grundstücksbestandteil, ob sie im Haus, am Haus oder auf dem Versicherungsgrundstück installiert sind. Damit ist die Wallbox gegen dieselben Gefahren versichert wie das Gebäude:
Die Grenze gilt für alle Grundstücksbestandteile gemeinsam, also auch für Zaun, Hofpflaster, Pergola oder Smart-Home-Komponenten.
| Leistung | Basis | Komfort | Premium |
|---|---|---|---|
| Grundstücksbestandteile inklusive Wallbox | bis 10.000 € | bis 50.000 € | bis 100.000 € (mit Plus 200.000 €) |
| Diebstahl | nicht versichert | bis 5.000 €, nur Gebäudebestandteile und Zubehör | bis 25.000 €, auch Grundstücksbestandteile |
| Vandalismus | nicht versichert | bis 2.500 € | bis 10.000 € (mit Plus 20.000 €) |
| Technische Defekte und Fremdstrom | Baustein Haus- und Gebäudetechnik | Baustein Haus- und Gebäudetechnik | Baustein Haus- und Gebäudetechnik |
Steht Ihre Wallbox frei zugänglich am Carport oder an der Einfahrt, ist der Premium-Schutz die sichere Wahl, weil nur er den Diebstahl von Grundstücksbestandteilen einschließt.
Die meisten Schäden an einer Wallbox haben mit Sturm oder Feuer nichts zu tun. Die Elektronik fällt nach einer Netzschwankung aus, ein Bauteil hatte einen Fehler oder jemand hat beim Ein- und Ausstecken das Gehäuse beschädigt. Dafür gibt es den Baustein Haus- und Gebäudetechnik. Er ist in allen Varianten gegen Mehrbeitrag wählbar und versichert unter anderem:
Der Baustein schützt nicht nur die Wallbox. Er umfasst auch technische Gebäudebestandteile wie Heizung, Klingel- und Einbruchmeldeanlage, Licht- und Kraftstromanlagen, eine elektrische Rückstausicherung und Smart-Home-Systeme. Wer viel Technik im Haus hat, sichert damit alles in einem Schritt ab. Nicht versichert sind Verschleiß und Abnutzung. Haftet ein Hersteller oder Installateur, geht dieser vor.
Brauchen Sie den Baustein für Ihre Wallbox? Das hängt von Gerät, Garantie und Standort ab. Wichtig ist auch, wie viel weitere Technik im Haus steckt. Schicken Sie uns kurz Modell, Anschaffungspreis und Montageort. Wir sagen Ihnen in einem kurzen Gespräch, welche Variante und welcher Baustein passen. Beratung zur Gebäudeversicherung anfragen oder rufen Sie an unter 02452 978292.
Die Frage, welche Versicherung bei der Ladestation zuständig ist, taucht häufig auf. Die Logik ist einfach:
Die Wallbox selbst ist fest mit Haus oder Grundstück verbunden und gehört damit in die Gebäudeversicherung des Eigentümers.
Das Elektroauto selbst läuft über die Kfz-Versicherung, je nach Umfang über Teil- oder Vollkasko.
Eine mobile Wallbox oder ein Ladegerät, das Sie mitnehmen können, gehört nicht zum Gebäude. In der DEVK-Hausratversicherung (Tarif 2024) sind mobile Wallboxen auf dem Grundstück mitversichert, sofern die Kfz-Versicherung nicht einspringt.
Mieter haben keine eigene Gebäudeversicherung. Für eine Wallbox, die der Vermieter installiert hat, ist dessen Gebäudeversicherung zuständig. Hat der Mieter sie selbst auf eigene Kosten eingebaut, ist das eine Frage der Hausratversicherung. Das klären wir im Einzelfall.
In älteren DEVK-Gebäudetarifen war die Ladestation nachrangig zur Kfz-Versicherung geregelt. Im Tarif 2026 ist sie ein eigenständiger Teil der Gebäudeversicherung.
Viele laden ihr Auto mit Strom vom eigenen Dach. Für die Photovoltaikanlage gilt im Tarif 2026 ein eigener Baustein, die Erneuerbare Energietechnik. Er deckt technische Defekte, Diebstahl und Ertragsausfall der Anlage. Für eine Wallbox mit Solaranlage kommen also zwei Bausteine in Frage: Haus- und Gebäudetechnik für die Ladestation und Erneuerbare Energietechnik für die Photovoltaik. Details dazu stehen im Beitrag zur Photovoltaikanlage.
Lädt die Wallbox nach einem Gewitter nicht mehr oder ist das Gehäuse beschädigt, gilt eine einfache Reihenfolge. Schalten Sie die Ladestation über die Sicherung ab und laden Sie nicht weiter, solange sie beschädigt ist. Fotografieren Sie den Schaden, bevor etwas repariert wird. Bei Diebstahl oder Vandalismus verständigen Sie sofort die Polizei. Ein Elektrofachbetrieb stellt fest, ob die Wallbox repariert oder ersetzt werden muss. Bewahren Sie ausgebaute Teile und die Rechnung auf. Den Schaden melden Sie unverzüglich. Wie das geht, steht auf unserer Seite DEVK Schaden melden.
Eine neue Wallbox verändert die Ausstattung Ihres Grundstücks. Damit die Grenzen passen, melden Sie uns nach der Installation:
Im Tarif 2018 ist eine Ladestation bis 5.000 Euro versichert. Das gilt nur, wenn keine Kfz-Versicherung einspringt. Im Tarif 2013 ist die Wallbox überhaupt nicht ausdrücklich geregelt. Wer seit Vertragsabschluss eine Ladestation installiert hat, sollte prüfen lassen, ob sein Vertrag noch passt. Was sich sonst zwischen den Tarifgenerationen geändert hat, zeigt unser Vergleich der DEVK-Tarife 2013, 2018 und 2026. Alle Varianten und Bausteine im Überblick stehen im Beitrag zur DEVK Gebäudeversicherung 2026.
Neue Wallbox oder neues E-Auto? Dann lohnt es sich, die Gebäudeversicherung jetzt passend aufzustellen. Wir beraten Sie bundesweit per Telefon oder Video, das Angebot kommt in der Regel innerhalb eines Werktags. Jetzt Angebot anfragen oder anrufen unter 02452 978292. Mehr zur DEVK Gebäudeversicherung finden Sie auf unserer Produktseite.
Bei der DEVK im Tarif 2026 ja, in allen Varianten. Die Wallbox zählt zu den Grundstücksbestandteilen und ist gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert.
Im Premium-Schutz bis 25.000 Euro. In jeder Variante sichert außerdem der Baustein Haus- und Gebäudetechnik die Wallbox gegen Diebstahl ab.
Mit dem Baustein Haus- und Gebäudetechnik ja, etwa bei Kurzschluss, Überspannung, Bedienfehlern oder Konstruktionsfehlern. Verschleiß ist nicht versichert.
Das ist sinnvoll. Nur wenn Montageort und Wert bekannt sind, passen die Grenzen im Schadenfall.
Bei der DEVK gehört die fest installierte Wallbox in die Gebäudeversicherung. Die Kfz-Versicherung schützt das Fahrzeug.
Mit dem Baustein Haus- und Gebäudetechnik übernimmt die DEVK Mehrkosten für Fremdstrom, solange die Wallbox nach einem Versicherungsfall nicht genutzt werden kann.
Mein Name ist Jochen Verbeet. Ich bin seit 2009 für die DEVK tätig und führe mit meinem Team eine Agentur in Heinsberg. Wir betreuen Privat- und Gewerbekunden vor Ort und bundesweit digital, von der Gebäudeversicherung über die Hausratversicherung bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Stand: Oktober 2026. Grundlage sind die Versicherungsbedingungen VGB 2026 (41025/02/2026) mit Abschnitt A3 Haus- und Gebäudetechnik, die Produktinformation der DEVK (08507-401/07/2026) und die Versicherungsbedingungen VGB 2018 (41025/04/2025) sowie die Bedingungen zur Hausratversicherung VHB 2024 (41018/03/2025). Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die zum Abschluss gültigen Versicherungsbedingungen.
Versicherungen sind erklärungsbedürftig. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und erklären die Punkte, die für Ihre Situation wirklich zählen. Rufen Sie uns an unter 02452 978292 oder schreiben Sie uns über das Formular. Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 17:00 Uhr sind wir für Sie da.
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